Manchmal gibt es kein zurück

...und zwar immer denn, wenn Transformation stattfinden darf.

Diejenigen unter euch, die mich etwas näher kennen, wissen, dass ich mit der Bezeichnung "Medium" ganz ganz vorsichtig umgehe.


Ich bin der festen Überzeugung, dass wir alle "mit Oben" verbunden sind, ich bin aber auch der Meinung, dass es nur wenige Menschen gibt, die diese Gabe in einer Tiefe leben, in der sie in der Lage sind wirklich Veränderungen in die Welt zu bringen mit ihrem Wirken.


Ich glaube, dass wir alle als Medien geboren wurden, ich glaube aber auch, dass wir nicht alle dazu bestimmt sind, diese Gabe zu leben.


Ein Medium zu sein, bedeutet nicht nur ein Talent zu besitzen; ein Medium zu sein, bedeutet dieses Talent in seiner ganzen Tiefe zu leben. Es geht nicht darum, irgendwelche Botschaften zu erzählen; es geht darum, eine wirkliche Veränderung zu bewirken auf dieser Welt - im Kleinen, wie im Grossen. Und dafür braucht es etwas, zu dem ganz viele Menschen nicht bereit, sind zu investieren - Zeit und Liebe.

Sich mit der Geistigen Welt so zu verbinden, sodass die Spirits in der Lage sind, durch ein Medium zu wirken braucht es Geduld und Stille, Hingabe und viele viele Stunden Meditation und "Sitting in the Power".


Das war der Grund, warum ich mich bisher nicht als Medium bezeichnet habe, obwohl mich diese Thematik seit Jahrzehnten begleitet und ich vor über 12 Jahren meine erste mediale Ausbildung absolviert habe, und mich seitdem stetig weitergebildet habe.


Selbstverständlich fühlte ich mich stets verbunden mit der Geistigen Welt und selbstverständlich pflegte ich diese Verbindungen zur Geistigen Welt über Jahre: ich meditierte regelmässig, hatte regelmässig Kontakt zu meinen Spirits, und seit bald einem Jahr sitze ich in einem physikalischen Zirkel. Für diesen Zweck habe ich meine Praxis zu einem Séance Raum umgestaltet, der zu 100% verdunkelt werden kann.










Und Mittlerweile bin ich der festen Überzeugung, dass meine Beratungen mit den Karten nur so tief und so bewegend sind, weil ich diese tiefe Verbindung zur Geistigen Welt habe und daher in der Lage bin in Ebenen einzutauchen, wo die wirklich wichtigen Aspekte des Lebens zu finden sind - aber bis zu dieser Erkenntnis war es ein langer Weg voller Zweifel und Unsicherheiten, der letzten Sommer eine ganz neue Wendung in meinem Leben nahm und mich letzte Woche während eines TranceSeminars auf eine ganz neue Ebene meines Seins gebracht hat:



Während ich bisher als Lernende unterwegs war, mit dem Ziel mich weiterzubilden, war es dieses Mal ganz anders. Ich wollte nichts lernen, ich wollte nichts vertiefen; mein Ziel bestand einzig darin zu erfahren und zu erkennen, was zur Zeit energetisch genau abgeht und wohin dieser Weg mich führt. Ich hatte mich für diese TranceWoche angemeldet um zu verstehen, welche Prozesse zur Zeit mein Leben und meine Arbeit bewegen und dieses Ziel wurde erreicht.


Der Weg dorthin war allerdings nicht ganz so easy. Ich musste unbekannte Wege beschreiten und mich mitten in den Nebel hinein begeben.


Und endlich begriff ich, was es bedeutet "fokussiert loszulassen" - und genau diese Fähigkeit ist es, die mich durch diese Woche und durch diese Prozesse begleitet hat:

Voller Vertrauen und hoch fokussiert loszulassen und einzulassen - an dieser Stelle einen herzlichen Dank an einen lieben Menschen, der mir diesen Satz vor ein paar Monaten geschenkt hat.







Die ganze Covid19 Situation war eine zusätzliche Herausforderung. War es überhaupt sinnvoll ein solches Seminar in einer solchen Zeit zu besuchen? Ist es überhaupt zu verantworten? Und ihr könnt mir glauben, ich habe mir diese Entscheidung nicht leicht gemacht. Und wenn ich nicht die Möglichkeit gehabt hätte, mich für die "Woche danach" nach Grindelwald zurückzuziehen, hätte ich dieses Seminar abgesagt. So aber hielt ich es für vertretbar.

Ich durfte während der ganzen Woche meinen Werten treu bleiben, die mich bisher durch viele Krisen und Stürme begleitet haben. Ich fühlte mich sicher in meiner Mitte, so dass es mir möglich war, mich auf die kommenden Herausforderungen voller Vertrauen einzulassen, die in dieser Woche auf mich warteten - und es warteten einige auf mich! Und so machte ich mich auf den Weg durch diese Woche.



Ich durfte schnell erfahren, und dafür bin ich von Herzen dankbar, dass ich in den letzten Jahren eine tiefe und stabile Freundschaft zum meinem "Geistigen Team" aufgebaut habe. Das ermöglichte mir tief und heilsam zu wirken. Mein Team begleitete mich in meine Trancezustände und übernahm die Führung, wenn es darum ging mich in meine Tiefe zu begleiten, damit sie durch mich wirken konnten. Und es gelang mir ganz wundervoll "fokussiert loszulassen" - ich wusste, sie sind da und ich wusste, ich durfte vertrauen.


Was ich allerdings noch immer nicht wusste: Was genau passiert mit mir, wenn sie mich "abholen" und mich in meine Tiefe begleiten.


Bisher erlebt ich solche ganz ganz tiefen Trancezustände eher zufällig und es war mir nicht möglich diese zu steuern. Mir wurde komisch, ich wurde "lullig", meine Denkfähigkeit verlangsamte sich und dann war es irgendwann mal an der Zeit abzutauchen. Meist bekam ich nicht viel davon mit. Dies würde sich jetzt ändern.


Ich wollte wissen, was passiert und durfte es erfahren und es war eine sehr beängstigende Situation: Ich erlebte bei vollem Bewusstsein, wie sich mein Körper in Trance begab, während ich mental noch absolut wach war.


Ich begab mich an diesem Montag Abend ins Kabinett, hellwach und absolut ohne Erwartungen. Ich machte es mir bequem und lud meine Geistführer ein, vorbeizukommen. Und sie liessen sich nicht lange Bitten:


Es wurde kühl und windig, und ich hörte, wie im Publikum die ersten Phänomene wahrgenommen wurden. Mein Gesicht schien sich zu verändern und die ersten Spirit Lights erhellten das Kabinett.

Das Gebälk fing an zu knacken und es wurde kalt.


So weit wusste ich Bescheid, aber was dann passierte, war eine ganz neue Erfahrung für mich:


Auf einmal hatte ich das Gefühl nicht mehr richtig atmen zu können. Mein Atem wurde flacher und die Frequenz tiefer. Angst kam auf. Ich versuchte durchzuatmen, aber es gelang mir nicht.

Ich war sehr dankbar von meinem Coach zu erfahren, dass alles ok ist und dass ich einfach versuchen sollten loszulassen und einzutauchen. So versuchte ich mich an diese Form der Atmung zu gewöhnen. Ich entspannte mich und liess es einfach zu.


Dann schnürte es mir meine Kehle zu. Er fühlte sich an, als hätte ich einen Schleimklumpen im Hals, der grösser und grösser wurde. Gleichzeitig vernahm ich aus dem Publikum, dass sich mein Halschakra rot verfärben würde; ein Hinweis darauf, dass physikalische Energien am Wirken wären. Und dann wurde es auf einmal ganz still um mich herum...bis zu dem Moment, an dem ich, begleitet von einem heftigen Würgereiz, aus der Trance geschleudert worden bin - die Welt hatte mich wieder!


Ich war sehr sehr dankbar, als mir mein Coach und Mentor erklären konnte, was da passiert war. Aufgrund seiner Hellsichtigkeit konnte er die energetischen Prozesse verfolgen, die in mir abliefen und so ergänzte eine weitere Erkenntnis meinen Findungsprozess - ich war unterwegs auf meinem Weg als Medium.


Und es hat sich wieder einmal gezeigt: Man muss den Weg nicht sehen, der gegangen werden muss, man muss vertrauen, dass man ihn fühlt.


Mir persönlich hat es sehr geholfen, durch diesen Prozess begleitet worden zu sein. Zu wissen, dass man nicht alleine ist, auch wenn es sich so anfühlt, hat mir geholfen loszulassen, einzutauchen, und Erfahrungen zu sammeln, die mein Leben grundlegend verändert haben. Diese Erkenntnis wird sich nicht nur auf mein Wirken als mediale Kartenlegerin und spiritueller Coach auswirken. Auch in meinen Lenormand Ausbildungen werden die medialen Aspekte künftig vertieft behandelt werden, denn es wurde bestätigt, was ich eigentlich schon lange wusste: den Weg in diese Tiefe, aus der heraus ich mit meinen Karten wirken darf, hätte ich ohne meine Freunde aus der Geistigen Welt nicht gefunden - ich fühle mich gesegnet.



Jetzt gönne ich mir noch ein paar Tage um mich zu ordnen und zu orientieren und dann gehe ich weiter auf meinem Weg in meine Tiefe und freue mich darauf, euch von meinem Abendteuer zu berichten.


Bis dahin wünsche ich euch allen eine wundervolle Zeit, bleibt gesund und tragt Sorge zu euch.


Herzlich eure Ines









Foto by Judith Fasler

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Ines Grauwiler

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