Es ist die Dunkelheit, die uns den Blick hinter den Horizont ermöglicht


Diejenigen unter euch, die mich etwas näher kennen, wissen, dass die Dunkelheit in meinem Leben eine ganz spezielle Rolle spielt.


Sie ist der Ort der Schöpfungskraft; der Ort hinter den Ängsten, wo sich unsere Chancen und Möglichkeiten befinden und darauf warten endlich gelebt zu werden.



Inspiriert durch Erzählungen von Menschen, die sich eine längere Zeit in der Dunkelheit aufgehalten haben, habe ich beschlossen mir eine Auszeit zu gönnen und mich für 48 Stunden in die absolute Dunkelheit meiner Praxis zurückzuziehen - ohne Musik und ohne Kontakte nach aussen.


Ich habe mir diesen Frühling das Geschenk gemacht, meine Praxis in Liestal 100% verdunkeln zu können. Nebst Dunkelmeditationen und Sittings in der Power finden auch Einzelsitzungen (Feel your Vision) in der Dunkelheit meiner Praxis statt.

Und so viel sei schonmal verraten:

48 Stunden sind eine lange Zeit und aus verschiedenen Gründen, auf die ich später noch näher eingehen werde, habe ich mich nach 20 Stunden dazu entschlossen, das Licht der Welt wieder zu erblicken - aber dazu später mehr.


Am Dienstag 25. August 2020 war es dann endlich so weit. Bepackt mit meinem Bettzeugs, Essen und Getränken machte ich mich auf den Weg in meine Praxis.



Ich richtete mir auf dem Boden mein Nachtlager ein, stellte mir meine Verpflegung bereit, habe meine Praxis verdunkelt und mich bei meiner Familie abgemeldet....und dann kamen bereits die Ängste.




Die Vorstellung die nächsten 48 Stunden hier alleine in dieser Dunkelheit verbringen zu müssen, löste in mir Panik aus. Und ich beschloss dieses Experiment abzubrechen...jetzt und sofort!


Ich rief meinen Mann an und bat ihn mich abzuholen. Aus terminlichen Gründen war ihm dies nicht sofort möglich und ich beschloss im Dunkeln auf ihn zu warten - wissend, dass ich nicht hier bleiben muss.


Ich packte alles zusammen, räumte meine Praxis auf, löschte das Licht, lies Musik laufen und tanze in der Dunkelheit durch meine Praxis, mit dem Wissen, dass ich das Licht jederzeit wieder anschalten könnte.


Und obwohl ich am Liebsten sofort nach Hause gefahren wäre, war es für mich eine magische Fügung, dass mein Mann nicht sofort Zeit hatte...denn während ich tanzend im Dunkeln auf meinen Mann wartete, passierte etwas ganz Wundervolles:


Auf einmal wurde ich ganz ruhig und müde, und ich wollte mich hinlegen.


Da ich aber bereits alles aufgeräumt hatte und diesen Prozess nicht stören wollte, richtete ich mein Nachtlager in der Dunkelheit wieder ein, legte mich hin und liess es geschehen.


Es ging nicht mehr darum 48 Stunden in der Dunkelheit zu verbringen; es ging darum diese Dunkelheit zuzulassen, in sie einzutauchen und zu erfahren, wohin sie mich führen würde.


Es fühlte sich an, als rutsche man auf einer Rutschbahn hinunter. Ich hatte keine Ahnung, wohin mich diese Rutsch bringen würde, aber ich fühlte sehr genau, dass ich geführt und begleitet werde.


Dann kam ich nochmals ganz kurz zurück, um meinem Mann mitzuteilen, dass ich bleiben würde und dann lies ich einfach los.


Was dann genau passierte, oder wo ich mich genau aufhielt, kann ich euch nicht sagen. Aber es war im "Hier und Jetzt".


Meine grösste Angst, ich gebe es offen zu, war, dass ich mich in der Vergangenheit wiederfinden würde. Dass ich mit "alten Geschichten" konfrontiert werden könnte - mit Ängsten und Trauer, und dass ich in der Dunkelheit da nicht mehr rausfinden könnte. Aber so war es nicht.


Ganz im Gegenteil!


Ich weiss zwar nicht genau, wo ich war, aber es war weder die Vergangenheit noch war es meine Zukunft. Es war ein Teil meiner Gegenwart, den ich kennenlernen durfte. Es war ein Ort der Inspiration, der Klarheit und Schöpfungskraft. Es war zwar dunkel, aber nicht düster und die Dunkelheit gab mir die Möglichkeit absolut präsent und konzentriert sein zu können, was für den Gang auf die Toilette auch absolut notwendig war ;-)


Und so wandelte ich durch die äussere Dunkelheit in meine innere Klarheit, führte Gespräche, empfing Botschaften, sammelte Erfahrungen und Inspirationen und wurde selbstverständlich auch von meinen Freunden aus der Geistigen Welt besucht und durch so manchen heilsamen Prozess begleitet.


Und so ganz langsam nahm ich wieder Geräusche wahr; Autos fuhren vorbei und der Lärm von der Baustelle drang durch die Dunkelheit in meine Praxis - es scheint Tag geworden zu sein.


Während ich mich noch immer in der Dunkelheit befand, spürte ich nebst meinen schmerzenden Knochen, auch eine Art von "mentaler" Unruhe in mir.


Ich hatte so viel erlebt und erfahren. Eine Information folgte der nächsten, und eine Fülle an Inspirationen schienen sich auf den Weg aus der Dunkelheit zu machen, um endlich sichtbar zu werden.

Ich gebe es ehrlich zu: Auf diese Fülle von Inspirationen war ich nicht vorbereitet und es wurde mir klar, warum solche Retreats begleitet sein sollten. Ich hätte mir gewünscht mich mit jemandem austauschen zu können; bei jemandem all dies zu deponieren, damit es nicht verloren geht.


Aber da ich nicht darauf vorbereitet war, und auch nicht darauf, wie wichtig es ist, solche Prozesse absolut selbstbestimmt machen können, was mir aus der Gründen der Mobilität nicht möglich war, habe mich nach 20 Stunden in der Dunkelheit dazu entschlossen, wieder das Licht der Welt zu erblicken.


Ich weiss, dass ich mich nochmals für eine längere in die Dunkelheit zurückziehen werde. Dann allerdings begleitet und mit einem richtigen Bett ;-)


Und bis dahin werde ich mich auf Retreats beschränken, die sich in einem zeitlichen Rahmen von 6 bis 8 Stunden bewegen und während derer ich mich absolut selbstständig nach Hause bewegen kann.


Wenn auch du Lust bekommen hast, in die Schöpfungskraft der Dunkelheit einzutauchen, dann melde dich bei mir.


Gerne begleite ich dich durch die Dunkelheit hindurch zu deinen Visionen und zeige dir auf, wie diese in deinem Leben sichtbar werden können.


Eine "Feel your Vision" Sitzung beinhaltet eine Standortbestimmung mit den Karten, und eine Sitzung im Dunkeln mit anschliessendem Umsetzungsgespräch - und nach einer Woche telefonieren wir nochmals, um zu besprechen, sich der Prozess der Umsetzung entwickelt.


Für nähere Infos melde dich ganz unverbindlich bei mir...ich freue mich auf dich! Ines.grauwiler@datacomm.ch oder

+41 78 675 32 31

Foto by Judith Fasler


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Ines Grauwiler

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